Neurochirurgie
Bajonettinstrumente für Eingriffe an Gehirn und Wirbelsäule. Mit drehbarem Schaft sind sie in diesem Fachbereich die am häufigsten gefertigte Ausführung.
Gehirn und Wirbelsäule.
Die Präzisionsinstrumente von Dausch haben sich bei neurochirurgischen Eingriffen bewährt.
Von Dausch zu beantworten: Bitte bestätigen.
Bei der Konstruktion unserer Instrumente für die Neurochirurgie steht im Vordergrund, tief liegende Gehirnregionen oder den Spinalkanal zu erreichen und dabei das umliegende, gesunde Gewebe möglichst weitgehend zu schonen (minimales Trauma).
Endoskopische Neurochirurgie: Die Instrumente werden bei Operationen innerhalb der Hirnkammern (intraventrikulär) eingesetzt, etwa zur Behandlung eines Wasserkopfes (Hydrozephalus) oder zur Entfernung von Zysten. Sie werden dabei durch den Arbeitskanal eines starren Endoskops vorgeschoben.
Transnasale Hypophysen-Chirurgie: Bei Tumoren der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) erfolgt der Zugang über die Nase und die Keilbeinhöhle. Die langen, sehr feinen Instrumentenschäfte überwinden diese Enge, ohne das Sichtfeld des Operateurs zu verdecken.
Minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie (MISS): Sie kommt bei Spinalkanalstenosen und Bandscheibenvorfällen zum Einsatz. Der Chirurg führt die Instrumente durch enge Arbeitsröhrchen (tubuläre Retraktorsysteme) gezielt bis an die betroffenen Nervenwurzeln heran.
Von Dausch zu beantworten: Bitte alle Eingriffe bestätigen.
Instrumententypen.
Das Bajonettinstrument ist der Schwerpunkt dieses Fachbereichs.
Bajonettinstrumente
Die am häufigsten gefertigte Ausführung in diesem Fachbereich, mit drehbarem Schaft.
Weitere Instrumententypen
Von Dausch zu beantworten
Die Hand aus dem Blickfeld.
Eine bajonettförmige Formgebung beschreibt eine doppelt abgewinkelte, stufenförmige Verschiebung des Schafts (nach dem Vorbild eines Bajonett-Gewehraufsatzes).
Hauptfunktionen und Vorteile
Freie Sicht auf das Operationsfeld: Durch den Versatz der Hand und der Griffe nach hinten beziehungsweise oben aus der direkten Blickachse heraus hat der Chirurg freie Sicht, insbesondere bei der Arbeit unter dem Operationsmikroskop oder mit einer Lupenbrille. Diese Operationsmethode kommt gerade in der Neurochirurgie häufig zum Einsatz.
Zugang zu engen Hohlräumen: Das Instrument ermöglicht das präzise Greifen, Halten oder Manipulieren von Gewebe in tiefen, schmalen anatomischen Strukturen (wie am Wirbelkanal oder im Gehirn), ohne dass die Hand oder die dickeren Griffstücke des Instruments das Sichtfeld versperren.
Der Schaft ist drehbar, sodass sich das Instrument so drehen lässt, wie es der Eingriff erfordert. Er soll nicht zu leicht drehbar sein. Das Bajonett ist eine Variante des Pinzettengriffs: derselbe Griff mit anderem Aufsatz.
Die Farbe der Griffschalen richtet sich nach dem Kundenwunsch. Verschiedene Kunden können dasselbe Instrument mit ihrer eigenen Griffschale erhalten.
Spezielle Anforderungen in der Neurochirurgie.
Hochsensible Strukturen wie das Rückenmark oder der Hirnstamm vertragen keinen Druck. Entsprechend hoch sind die Qualitätsanforderungen an neurochirurgische Instrumente. Von Dausch zu beantworten: Bitte alle Angaben dieses Abschnitts bestätigen, insbesondere zur Reinigung und zum Schaftdurchmesser.
Zuverlässige Reinigung
Blut- und Gewebereste im Inneren des feinen Instrumentenrohrs stellen ein Hygienerisiko dar. Die Instrumente müssen sich daher für die Sterilisation zuverlässig reinigen lassen, über einen Spülanschluss oder durch Zerlegen in Griff, Innenzug und Schaft.
Schlanke Bauweise
Damit der Arbeitskanal eines Endoskops gut ausgenutzt wird und Raum für Spül- und Absaugkanäle bleibt, werden die Schäfte so dünn wie möglich konstruiert, häufig mit nur 1,5 bis 2 mm Durchmesser.
Taktile Rückmeldung
Der Operateur steuert den Eingriff über einen Monitor oder ein Mikroskop. Die Mechanik des Griffs soll die Krafteinwirkung deshalb sensibel übertragen, damit der Chirurg den Unterschied im Widerstand zwischen gesundem Gewebe und Tumor sicher erfühlen kann.
Ausführungsmerkmale.
Je Auftrag stimmen wir die Ausführung mit dem Kunden ab.
| Instrumententypen | Bajonettinstrumente; weitere Typen: Von Dausch zu beantworten |
| Griffvariante | Pinzettengriff, Variante Bajonett |
| Schaft | Drehbar; Länge und Durchmesser nach Kundenvorgabe |
| Werkstoff | Rostfreier Stahl |
| Griffschalen | Farbe nach Kundenwunsch |
| Spülanschluss | An allen Instrumenten |
Von der Konstruktion zum Instrument
Konstruktion, Fräsen auf 5-Achs-CNC-Fräsdrehzentren, Montage und Schweißen von Hand: den Weg vom Auftrag zum fertigen Instrument beschreiben wir unter Technik & Fertigung.
Technik & FertigungFragen zur Neurochirurgie (Gehirn und Wirbelsäule)
Von Dausch zu beantworten: Bitte die vorhandenen Fragen prüfen und die häufigsten Kundenfragen ergänzen. Die Fragen mit Vermerk sind unsere Vorschläge.
Ein Instrument mit versetztem Griff, bei dem die Hand aus dem Blickfeld rückt. Es ist eine Variante des Pinzettengriffs: derselbe Griff mit anderem Aufsatz.
Damit sich das Instrument so drehen lässt, wie man es braucht. Er soll dabei nicht zu leicht drehbar sein.
Die Farbe richtet sich nach dem Kundenwunsch. Verschiedene Kunden können dasselbe Instrument mit ihrer eigenen Griffschale erhalten.
Nein. Elektrochirurgie gehört nicht zu unserem Programm.
Für Eingriffe an Gehirn und Wirbelsäule, also am zentralen Nervensystem.
Von Dausch zu beantworten: Bitte Antwort ergänzen.
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Von Dausch zu beantworten: Bitte Antwort ergänzen.

Bajonettinstrument anfragen.
Nennen Sie uns Ausführung und Schaft Ihres Neurochirurgie-Instruments. Zeichnung oder Muster genügen als Grundlage.
